Massage
Die klassische oder auch schwedische Massage ist eine der
verbreitetsten manuellen Therapieformen. Ihre Wirkung zielt direkt auf
die Haut und Muskulatur ab, die massiert wird.
Unterschieden wird zwischen Ganz- und Teilkörpermassage.
Dabei haben beide Formen Variationen in den Bereichen, die massiert
werden. So kann die Ganzkörpermassage beispielsweise Brust, Bauch und
Gesicht außen vor lassen. Demgegenüber kann der Masseur eine
Teilkörpermassage auf weitere Körperteile ausweiten, wenn er eine
Notwendigkeit darin sieht.
Die Massage ist eine Therapie, die über fünf Handgriffe für die
verschiedenen Phasen der Behandlung verfügt. Dabei reicht das
Repertoire von kneten, walken und reiben über klopfen und erschüttern
bzw. vibrieren zu streichen.
Die klassische Massage ist schulmedizinisch weitestgehend
anerkannt und wird zu großen Teilen in den Leistungskatalogen der
meisten Krankenkassen geführt.
Esalenmassage
Die Esalenmassage hat ihren Ursprung im Esalen Institute in
Kalifornien, wo sie vor etwa vier Jahrzehnten entwickelt wurde. Seit
einigen Jahren findet sie auch in Deutschland Verbreitung.
Es handelt sich hierbei um eine Körperbearbeitungstechnik, die
sanfter vorgeht, als dies bei der Massage geschieht. Der Fokus liegt
hierbei auf sanften, bewussten Berührungen und langsamen Streichungen
über den ganzen Körper. Auch Wiegungen und Strukturarbeit im
Muskelgewebe kommen zum Einsatz.
Ziel der Massage ist es, die Sinneswahrnehmungen in das
Bewusstsein zu rücken, um körperliche und seelische Verspannungen zu
lösen. Ferner arbeitet die Massage darauf hin, das Wohlbefinden zu
steigern und für eine Ausgeglichenheit zwischen Körper, Seele und
Geist zu sorgen.
Im Laufe der Jahre kamen weitere Elemente zur Philosophie der
Esalenmassage hinzu, wie Akupressur, Tiefengewebe-Arbeit, Craniosacrale
Therapie und weitere. Dadurch wird das Sortiment des Therapeuten
bereichert, so dass sich viele einzigartige Massage-Stile zeigen.
Fußreflexzonentherapie
Der Arzt Dr. Fitzgerald gilt als Urheber der modernen
Reflexzonentherapie. Dabei bilden Reflexzonen, das sind Zonen, die alle
Organe und Muskelgruppen auf einen begrenzten Bereich widerspiegeln,
die Basis.
Bei der Fußreflexzonentherapie wird der Fuß an Nervenendpunkten
durch Druck oder andere Reize wie Softlaser oder Farbstrahler
behandelt, um eine Wirkung auf den Gesamtorganismus zu erzielen.
Verschiedene unterschiedliche Methoden kristallisierten sich
heraus, die ihren Wirkbereich stärker auf den physischen oder mehr auf
den psychischen Aspekt legen. Ausschlaggebend ist hierbei, ob eine
Kurzzeitbehandlung erfolgen soll oder eine Langzeittherapie.